Die Sommer-Ausgabe ist ab sofort am Kiosk erhältlich! Die Sommeredition kommt druckfrisch mit dem Airbus A380 als Titelthema. Getestet wurde die neue Project Airbus A380 Freeware sowie weitere Payware Modell. Im Nachflieger ist der Jungfernflug der Lufthansa nach Tokio zu finden.
Notams:
4: Es schlägt Zwölf
5: Fokker 100 Mega Repaint Pack
6: Freeware: CRJ 900 Next Gen
7: Händlerliste
Flugzeuge:
8: Project Airbus A380
12: Wilco A380
16: Airbus A380 für X-Plane 18: Beechcraft Bonanza
22: Es ist nicht alles Diamond was glänzt
25: Die Flotten der Welt: Lufthansa
Szenerie:
29: Auf nach Antalya! 32: Flughafen Wien für den FSX
36: Santorini X
38: Dutch Harbour X
40: Bagdad im Flugsimulator
42: Strasbourg LFST FSX von France VFR 44: Brisbane von ORBX
Tools:
47: Entdeckungsreise, spazieren im Flugzeug
Hardware:
48: Der Rechner für den FSX zum Selbstbau
Wissen:
50: So wird gepaintet Teil 3
54: Wie baue ich mir ein Homecockpit Teil9
Szene:
58: Albo Medien kauft das TS Magazin
Erlebnis:
59: Ein Nachflieger der anderen Art 62: A380 – Der Jungfernflug der Lufthansa
Mega Airport Wien – Den Test lesen Sie in der Juni-Ausgabe
Die Notams
Auf 4 Seiten lesen Sie die aktuellen Kurzinformationen rund um die Flugsimulation.
Der Gigant am Himmel Project Airbus A380
EXKLUSIV
Der Schock war groß, als die Freewareschmiede Project Airbus vor gut einem Jahr verkündete, die gesamte Arbeit einzustellen. Entsetzen machte sich in sämtlichen Flightsimulator-Foren breit, aufmunternde und bittende Mails wurden an Project Airbus losgeschickt. Ein Aufatmen ging durch die Szene, als das Team dann trotz allem bekannt gab, die Entwicklung am größten Passagierflugzeug nicht aufzugeben. Mit einen komplett neu gestalteten Internetauftritt, vielen Vorschaubildern und zahlreichen Videos machte die Wiederaufnahme des Projektes schnell die Runde. Die Previews zeigten genau das, was vielen Simmern bis heute fehlt, ein Airbus A380, der visuell begeistert. Lange und mit viel Spannung mussten wir uns gedulden, jetzt steht der Riesenvogel kurz vor seinem Release ! Wie sich der Airbus A380 macht, testet FlightXPress mit einer exklusiven Vorabversion.
Wilco A380 Gut geschätzt!
Es ist etwas anders, für ein Produkt eine Review zu machen, welches schon mehrere Jahre auf dem Markt ist, aber
aus Anlass der A380 Einführung diverser Airlines wieder an Aktualität gewinnt. Dieser Airbus kann daher nicht mit
den heutigen Produkten verglichen werden, das wäre komplett ungerecht. Die Frage, die ich in dieser Review nach-
gehen will ist, kann dieser Airbus zum Nachfliegen heutiger A380-Strecken verwendet werden und inwieweit hat der
Entwickler damals die Dinge richtig getroffen?
Der Airbus Gigant für X-Plane
Im Mai 2009 stand ich am Flughafen von Bremen. Allerdings nicht im Terminal, sondern auf der Wiese direkt neben der Start- und Landebahn. Klingt zunächst etwas merkwürdig, sobald ich aber erwähne, dass neben mir auch zig tausend andere Menschen in diesen Genuss gekommen sind, wird vielleicht
etwas deutlicher wovon ich rede: in Bremen fand an diesem Tag eine Flugschau statt. Unter dem Motto „100 Jahre Luftfahrt“ wurde dem staunenden und interessierten Publikum so einiges geboten. Von historischem bis hin zu modernem Fluggerät war so ziemlich alles vertreten. Besonderer Publikumsmagnet
an diesem Tag war aber zweifelsohne der angekündigte Airbus A380. Als dieser letztendlich am Himmel
auftauchte und seine Vorführungsrunden um den Flughafen drehte, gab es wohl kaum jemanden der den Blick nicht
gebannt nach oben richtete. Und als er letztendlich zur Landung ansetzte, bei der nur ungefähr die Hälfte der zur Verfügung stehenden Landebahnlänge benötigt wurde, kannte das Drängeln am Zaun vor der Landebahn keine
Grenzen mehr. Jeder wollte ein Foto dieses Giganten ergattern.
exklusivBeechcraft Bonanza
Die Beechcraft Bonanza ist wohl eines der bekanntesten General Aviation Flugzeuge überhaupt. Sie entstand kurz nach dem 2. Weltkrieg und war eigentlich der Vorreiter der gesamten heutigen Flotte von schnellen vier- bis sechssitzigen Reiseflugzeugen. Mit ihren Leistungen überbot sie bei Erscheinen die gesamte Konkurrenz um Längen, allerdings auch bei ihren Anforderungen an die damaligen Piloten. Die ersten Versionen der V-Bonanza waren deshalb auch als „Ärztekiller“ bekannt, weil in den Anfangsjahren eine Reihe von selbst fliegenden Medizinern meist aus Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und Unterschätzung dieses Flugzeuges damit ums Leben kamen.
Es ist nicht alles Diamond was glänzt
Atolls of Tuvalu, Pacific Islands Simulation. Etwa noch nie gehört? Bis vor kurzem ging mir das ganz ähnlich.
Die „Atolls of Tuvalu“ (amtlich: Tuvalu) sind eine politisch unabhängige Inselgruppe, bestehend aus
neun einzelnen Atollen, welche im südwestlichen Teil des Pazifischen Ozeans, östlich von Papua-Neuguinea
und nördlich von Neuseeland liegen. Die Scenery-Schmiede Pacific Islands Simulations hat sich der
Inselgruppe angenommen.
Auf nach Antalya! Die exklusive Vorschau
Wohl kaum eine türkische Stadt dürfte den Deutschen derartig bekannt sein wie Antalya. Beinahe überschwängliche
Gastfreundschaft, vertretbare Preise und eine unglaublich schöne Landschaft lässt Touristen in Scharen in diese
Urlauberhochburg und deren Umgebung entfliehen. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Aerosoft seine
Serie „Holiday Airports“ ausgerechnet hier beginnt.
Die Flotten der WeltAusgabe 6 – Lufthansa
Die neue Serie „Die Flotten der Welt“, in welcher FlightXPress in jeder Ausgabe über eine andere Airline berichtet,
geht bereits in die vierte Runde. Dieses Mal ist die deutsche Fluggesellschaft Condor an der Reihe. Es wird Informationen
und Wissenswertes zur Geschichte der Airline und dem Flottenbetrieb geben. Anschließend werden in einer
Tabelle alle Flugzeugtypen der Airline samt den verschiedenen Bemalungen aufgelistet. So kann man sich ganz einfach
sein Lieblingsmodell der Fluggesellschaft heraussuchen und erfährt sofort, ob dieses für den Flight Simulator 2004 oder den FSX zu haben ist.
Flughafen Wien 2.0 Die Charmeoffensive
on wohl kaum einem europäischen Ort geht solch ein Charme aus wie von Wien. Dies gilt nicht nur für die bezaubernde Stadt sondern auch für deren Bewohner. Der legendäre „Wiener Schmäh“ lässt vermutlich niemanden so ganz kalt.
Santorini X
Der Sonne entgegen
Liebe Leser, es wird endlich Sommer, die Temperaturen steigen und es grünt an allen Ecken. Passend zu
dieser sommerlichen Stimmung präsentiert uns Aerosoft ihre neue Feriendestination Santorini, auf der
es wohl auch bald heiß her gehen wird. Nicht nur das die Insel nördlich von Kreta vor gut 3500 Jahren
durch einen gigantischen Vulkanausbruch entstand und das hier die meisten Sonnenstunden in ganz
Griechenland jährlich gemessen werden, nein, jetzt werden auch noch hunderte von virtuellen Piloten
mit den unterschiedlichsten Flugzeugen über diese Insel wie ein Schwarm Insekten herfallen…
Die Schweißtropfenszenerie
Aerosoft bringt Dutch Harbour für den FSX
Dutch Harbour, das klingt nach Camping, Gouda und Frau Antje. „Disregard“, schreit da der gestandene Pilot. „Ist
das nicht so ein fast vergessenes Stück Land irgendwo in Alaska?“ So und nicht anders. Noch genauer müssen wir
freilich sein: Dutch Harbour ist der Hafenname der Stadt Unalaska. Und größter kommerzieller Fischereihafen der
Vereinigten Staaten. Prima, da haben wir also endlich die lang gewünschte maritime Verquickung mit dem Flugsi-
mulator. Aber mit zu Schiffen umgebauten Flugzeugen auf stinklangweiligen Wasserflächen entlang zu schippern
ist nicht gerade das Gelbe vom Ei. Die neue Szenerie von Aerosoft will laut Eigenwerbung jedoch nicht als Nach-
bildung für Fans der Hochseefischerei dienen, sondern das etwas eigenwillige Fleckchen Erde abgebrühten Piloten
schmackhaft machen. …
Geschenk Gottes?
Bagdad im Flugsimulator
Während der Flughafen der Stadt, welche wörtlich übersetzt „Geschenk Gottes“ bedeutet, in der Realität zu den
größten Flughäfen der Welt gehört, beweist OrientalSim mit der Umsetzung des Baghdad International Airports für
den Flugsimulator aus dem Hause Microsoft nicht gerade großes Können. Entstanden ist ein trauriger Beweis, dass
es auch anders geht, als es manche gute Freeware-Designer vormachen.
ach
Fliegen wie Gott in Frankreich…
Strasbourg LFST FSX von France VFR
„Strasbourg“ oder einfach nur Straßburg wie wir Deutschen sagen, hinter diesem wohlklingenden Namen verbirgt sich eine französische Stadt mit knapp 300 000 Einwohnern nahe der Grenze zu Deutschland. Der im Vorort Enzheim (frz.: Entzheim) beheimatete internationale Flughafen von Straßburg wird
vor allem in den Wochen in denen das EU-Parlament in Straßburg tagt, stark frequentiert. Er wird hauptsächlich von den RegionalpPartnern der Air France angeflogen, und verfügt über eine 2400 Meter lange Runway. Nun hat die Szenerienschmiede France VFR eine Umsetzung für den FS9 und den FSX auf den Markt gebracht. Wir werden uns heute einmal die FSX Version genauer ansehen…
ORBX Brisbane Airport
Ist natürlich eine glatte Lüge. Während der Evaluation der von ORBX erschienenen Szenerie des austra-
lischen Airports, ging mir aber dieser alte Song von Men at Work nicht aus dem Sinn. Vielleicht kennt der
ein oder andere von Ihnen diese Situation, ein musikalisches Werk den ganzen Tag im Hirn zu haben, in
unbeobachteten Momenten gar lauthals akustisch zu interpretieren.
Der FlightXpress-Rechner
für den FSX zum SelbstbauL eider ist es immer noch nicht billig, einen solchen Rechner im Laden zu kaufen. Deshalb habe ich mich entschlossen, dem Leser eine selbst erprobte Maschine vorzustellen und den Zusammenbau zu erklären.
Die Teile sind im Versandhandel erhältlich. Wir werden auf höchst komplizierte und störungsanfällige Technik, wie Wasserkühlung, etc. verzichten und den Rechner anschließend
nur sanft übertakten.
Lackierung selbst gemacht
So wird gepaintet
Teil 3
In Ausgabe 05/10 haben wir das Fuselage unserer 737-800 soweit fertiggestellt, dass wir nun mit den Beschriftungen,
Logos und Fenstern beginnen können. Kurzer Rückblick: Im letzten Teil zwei wurde aus dem weißen Paintkit mit
Hilfe der Fotovorlage ein fotoreales Seitenteil, befreit von sämtlichen Schriftzügen, Nahtstellen & Co.
Ein Nachflieger der anderen Art
W ir müssen Extratreibstoff mitnehmen, da in Nordi-
talien ein Streik an der Treibstoffversorgungsfront
angekündigt wurde. Jetzt haben wir ein Total von 13 000 kg
Jet A1 an Bord. Von der Landebahn 25 in STR bei einer Tem-
peratur von 34 Grad Celsius und 1015 hp können wir bei
5 kts Headwind 91,3 t raus schleppen. Wir wiegen derzeit
88,0 t und haben eine Penalty von 3,4 t wegen des defekten
A/I-valves zu berücksichtigen. Diese Penalty ist nicht außer
Acht zu lassen, da der Start auf der Bahn in Stuttgart obsta-
cle limitiert ist (o).
Der Jungfernflug der Lufthansa
Eigentlich sollte ein guter Charterpilot ja so etwas kennen. Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder folgen et-
was später. Oder so. Jedenfalls, wenn nicht ganz 24 Stunden vor einem Realabflug der Auftrag kommt, doch noch
mal geschwind den Jungfernflug der Lufthansa 711 nach-,beziehungsweise vorzufliegen, dann ist das nicht wirklich
ohne, denn weder gibt es hierzu ein passendes Flugzeug, noch ist das ein Feierabendhupf um die Ecke. LH 711 geht
nämlich nach Tokio. Und eine A380 gibt es bis heute ja „nur“ von Wilco als Prototype, wenn man den so nennen
will. Ich hatte mit dessen Vorgänger, der V1 damals versucht, den Singapore Airlines Flug von Singapur nach Sydney
nachzufliegen. Nicht eben einfach.
Die Concorde 8 5/10
Koch Media vertriebenes Produkt auf,
welches den verschiedenen Konkurrenten
bezüglich Systemtiefe und
Dynamik weit voraus war. Wilson
hatte mit seinen exzellenten
Kontakten durch
das Forum Zugang zur
Concorde-Bruderschaft
der British Airways-
Piloten und damit die
Unterstützung von
namhaften Größen
wie Captain Mike
Bannister selber,
dem letzten Chefpilot
der Concorde, sowie
diversen weiteren
Piloten, Flugingenieuren
und sonstigen Concorde
Leuten. Dies war bereits in
der SST SIM Concorde deutlich
erkennbar. Andrew wollte das
Projekt weiterführen und fand
eine Partnerschaft aus unerwarteter
Richtung. Lefteris Kalamaras,
einer der Hauptakteure beim Prestigelabel
PMDG verließ seinen Brötchengeber
um mit Wilson die Firma
Flight Sim Labs ins Leben zu rufen
und die Concorde zum FSX-Produkt
weiterzuentwickeln. Er
holte weitere erfahrene
Entwickler an Bord,
darunter einen
Mann, den man als einen der besten
Künstler in der FS-Szene überhaupt
kennt: Andras Kozma. Mit seinen Szenerien
und seinem untrüglichen Auge
für spektakuläre Bilder ist er einer der
größten Szeneriepioniere der Flugsimulationsgeschichte.
Er übernahm
hier die graphische Entwicklung, mit
großem Erfolg. Mit einer derartigen
Crew und dem Hintergrund der SST
SIM Concorde, war es für mich interessant
zu sehen, wohin die Reise nun
führt. Meine Erwartungen, das sei hier
schon gesagt, wurden keineswegs enttäuscht.
Installation und
Handbuch
Die Installation verlief bei mir problemlos,
das über 300 Seiten starke Handbuch
war danach im entsprechenden
Ordner zu finden. Es ist ausgesprochen
gut gemacht, ein Produkt von Autor
Daryl Shuttleworth. Sauber gegliedert
und sehr detailliert schildert er die Eigenschaften
und verschiedenen
Funktionen der Simulation. Das Handbuch
ist eines der besten, die ich je gesehen
habe. Nicht überbordend, aber
so, dass jeder Pilot es verstehen kann.
Der erste Start der Concorde hingegen
lief nicht wie geplant. Zeitweise
lief sogar mein arg teststrapazierter
Flugsimulator überhaupt nicht mehr.
Schlussendlich kam Lefteris persönlich
zur Hilfe: In einem mehr als zweistündigen
Telefongespräch fanden wir
heraus, dass sich in meinem Flusi zu
viel Schrott angesammelt hatte, welcher
allen Speicher fraß. Und Speicher
verlangt die Concorde! Nach einigen
Bereinigungen jedoch startete die Concorde
auf. „Schuld“ an den Anfangsproblemen
war offenbar eine DLL, die
Ariane anlässlich meines fehlgeschlagenen
Versuchs, ihre 737 zum Funktionieren
zu bringen, dort zurückgelassen
hatte … Persönlich fand ich die Betreuung
durch Lefteris hier ausgezeichnet.
Der Mann weiß, wovon er spricht
und gab mir weitere gute Ratschläge,
die ich in die Tat umsetzen werde.
Eine Tatsache ist es, dass die Concorde
extrem Ressourcenhungrig ist
und daher keinen total verbastelten
Flugsimulator verträgt. Flight Sim
Concorde ist zurück!